| Unsere Vorstände |
Als im Jahre 1920 die
Sektion Immenstadt in Oberstdorf eine Ortsgruppe ins Leben rief,
da entspann sich eine Diskussion darüber, ob es nicht
besser wäre, gleich eine eigene Sektion Oberstdorf zu gründen.
Die Gegner dieser Anregung überzeugten mit der Auffassung,
dass eine Sektion mit weniger als eintausend Mitgliedern rein gar
nichts unternehmen könne und ein Ding der Unmöglichkeit
sei. Ob diese Meinung richtig war oder nicht, darüber können
wir heute besser urteilen, nachdem die Sektion kurz vor ihrer 80-jährigen
Bewährungsprobe im Jahre 2005 steht.
Dass eine Meinung durch veränderte Zeitverhältnisse sich
von selbst widerlegen kann, auch wenn sie eine wahren Kern in sich
birgt, sagt uns ein im Jahre 1897 in der Oberstdorfer Fremdenliste
abgedrucktes "Eingesandt" eines Kurgastes, der da meint:
"... Oberstdorf ist kein Kurort und wird nie einer werden,
da ihm alle Eigenschaften dazu fehlen; dagegen ist die beste Empfehlung
für diesen gern besuchten Ort, wenn man ihn als "Sommerfrische"
für lebensfrohe, erholungsbedürftige Menschen bezeichnet.
Es ist hier kein Platz für Kranke, sondern für Leute,
die Touren machen, gut essen, trinken und gut schlafen wollen."
Ebenso wie sich die "Sommerfrische"
von damals zum Spitzenferienort gemausert hat, so hat sich aus einer
Dame und 22 Herren, die den Anfangsbestand der Ortsgruppe ausmachten,
in einem dreiviertel Jahrhundert doch eine Bergsteigerfamilie entwickelt,
die sich mit ihren ca. 1800 Mitgliedern nicht zu verstecken braucht.
Beim Übergang von der Ortsgruppe
zur Sektion am 10. Januar 1925 waren es immerhin 277 Mitglieder.
Da war es nicht schwierig, die Vorstandschafts- und Referentenposten
zu besetzen. Die von den Nachbarsektionen Immenstadt und Kempten
überlassenen Arbeitsgebiete -Gottesackerplateau, Hoher Ifen,
Söllereck, Fellhorn und Fiderepass- wurden bestens betreut,
markiert und beschildert. 1942 wurde das Gebiet Hoher Ifen an die
Sektion Schwaben abgetreten. Eine neue Wegführung durch das
Gaisloch am Söllereck, der Weg von der Kanzelwandbahn zum Kühgund,
der Anstieg aus dem Wildental, der Übergang ins Saubuckelkar
waren zum Teil ausgesprochene Neuanlagen. Im Jahre 1967 kam noch
das Rubihorn mit den Anstiegen von der Seealpe, Roßbichel,
Geißalphorn, Niedereck, Gaisalpe und Nebelhorn Bergstation
zum Geißfuß zur Wartung und Pflege in das Arbeitsgebiet
dazu. Der Aufstieg zur Fiderepass Hütte durch den Wank (AV
Weg Nr. 443) und das Wildental (AV Weg Nr. 446), Fiderescharte,
Gundsattel - Kühgund (AV Weg Nr. 445) und Kanzelwand Kühgund
zählt heute noch zum Arbeitsgebiet. Aufgrund der Tatsache,
dass die Wege im Fellhorngebiet überwiegend Wanderer der Fellhornbahn
sind, konnte der Arbeitsbereich im Jahre 1996 an die Fellhornbahn
abgegeben werden. Fast alle Aktivitäten des Alpenvereins hängen
direkt mit dem Naturschutz und der Naturerhaltung zusammen. So rekultivierte
die Jugend 1993 auf knapp 2000 Meter Höhe den Weg am Himmelecksattel.
Mit Unterstützung der Sektion Marktoberdorf und Landsberg wurden
dort 200 Höhenmeter Weg wieder befestigt und ein Teil des weggespülten
Bodens begrünt.
Schier unlösbar aber schien
mangels "Nervus rerum" die Hüttenfrage. Wohl hatte
die Ortsgruppe noch ein gutes Jahr zuvor das unvorstellbare Vermögen
von 69 Billionen und 400 Milliarden Mark. Als aber bei der Gründungsversammlung
schon die Forderung im Raume stand, eine Talherberge zu erstellen,
da war sie -ebenso wie das ganze deutsche Volk- arm wie eine Kirchenmaus.
Die Hütte, sie blieb und ist das stehende Thema all die Jahrzehnt
hindurch, bis im Jahre 1947 das von der Ordensburg Sonthofen erbaute
Hermann-Schertel-Haus auf dem Fiderepass gepachtet werden konnte.
Fünf Jahre später, am 14.01.1953, wurde die Hütte
zusammen mit 4512 qm zum Preis von 13000 DM, vom damaligen Vorstand
Dr. Toni Burkhard, käuflich erworben. Seinerzeit kursierte
das Gerücht, ein Maultier, welches von seinem Führer am
Grenzstein festgebunden worden war, habe diesen so wichtigen Punkt
auf deutsches Terrain versetzt. Eine Neuvermessung brachte Aufklärung.
Die "Ahnenforschung" hat aber den weißblauen Geburtsort
der Fiderepass Hütte bestätigt. Die Staatsgrenze verläuft
heute über die Terrasse. Jeder Gast kann nun wählen, ob
er sein Bier in Österreich oder auf bayerischem Boden trinkt.
Bezahlt wird inzwischen nur noch in Euro.
Die Hütte verfügte bis 1969 über keine Trinkwasserversorgung.
In den 40er Jahren wurde das Wasser aus dem Kanonenrohr mittels
Muli zur Hütte transportiert. Ab dem 31.08.1956 erfolgte die
Wasserversorgung über die neu erstellte Materialseilbahn aus
dem Wildental. Der Bau dieser Materialseilbahn wurde möglich,
nachdem der damalige Vorstand Dr. Toni Burkhard und sein Schatzmeister
Ludwig Müller ohne jegliches Eigenkapital das Wagnis eingingen,
eine Materialseilbahn zu projektieren und zu erstellen. Aus heutiger
Sicht ein nahezu unvorstellbarer Kraftakt, der sich jedoch für
die Hütte sehr gelohnt hat. Er wurde von Ludwig Müller
als der 6. Grad in der Verwaltungsarbeit bezeichnet.
Nachdem der Wassertransport mit der Materialbahn zu umständlich
war, wurde im Jahr 1969 eine Wasserversorgungsanlage im Kanonenrohr
installiert. Der größte Wasserspeicher für die Hütte
ist das Schneefeld im Fiderekar. Das Oberflächenwasser wird
im Kanonenrohr gesammelt und in einen Hochbehälter oberhalb
der Hütte gepumpt. Die Qualität des Wassers erfordert
eine Chlorierung. Trinkwasser gibt es auf der Hütte deshalb
nur aus der Flasche.
In den Sommern 1972 bis 1974 wurde
der Erweiterungsbau der Fiderepass Hütte erstellt. Aus der
ursprünglichen 2-Raum-Hütte entstand die Heutige. Ohne
Telefon und Funkverbindung war auch dieser Bauabschnitt eine organisatorische
Meisterleistung. In den folgenden Jahren wurden stetig Renovierungs-
und Instandhaltungsarbeiten vorgenommen. Einige Dinge wurden modernisiert.
1978 wurde der Dieselantrieb der Materialseilbahn durch einen Elektromotor
ersetzt. 1981 wurde eine Gastankanlage installiert, 1983 ein Funktelefon.
1984 wurde der Gastraum umgebaut und eine neue Theke eingebaut,
an der wir auch heute noch unser Bier trinken. Für unsere Gäste
wurde ein Trockenraum eingerichtet.
Ab 1984 ließ der Zustand der Materialseilbahn sehr zu wünschen
übrig. Die Bahnwarte Herbert Zorn und Alois Blender hatten
alle Hände voll zu tun. Jedes Frühjahr waren die Seile
durch Lawinen ausgehängt. Es galt die Rollen zu erneuern und
viele Streben an den Stützen zu ersetzen. Im Herbst 1986 wurde
nach zähen Verhandlungen mit Behörden und dem DAV Hauptverein
mit dem Bau einer neuen Bahn begonnen. Durch den Neubau der Bergstation
entstand gleichzeitig das heutige Winterlager oder auch Selbstversorgerraum
genannt. Nun im Jahre 2004 steht wieder eine Modernisierung der
Bahn an.
Ein Kapitel das uns seit 1972 beschäftigte,
war das, was jeder Gast auf natürlichem Wege vor Ort zurückläßt.
Die im Jahr 1972 installierte und im Jahr 1986 erweiterte Kläranlage
hatte den Nachteil, dass sie fürchterliche Gerüche bis
auf die Hüttenterrasse blies. Das Wasserwirtschaftsamt verlangte
ab dem Jahr 1991 den Bau einer vollbiologischen Kläranlage.
Das sog. "Scheißhauscouloir" sollte ausgedient haben.
Der damalige Vorstand Dr. Hans Jürgen Tauscher wehrte sich
mit Händen und Füßen. Nachdem der erste Bußgeldbescheid
drohte, beugte sich die Sektion dem Druck der "Schreibtischtäter".
Im Jahre 1992 entstand die erste vollbiologische Tropfkörper
Kläranlage im Oberallgäu auf über 2.200 Meter Höhe.
Bereits im Winter nach Inbetriebnahme brachen die Deckel der Kläranlage
unter der erheblichen Schneebelastung zusammen. Obwohl die Deckel
ersetzt wurden, brachen sie im folgenden Winter wieder ein. Die
laufend durchgeführten Messungen des Wasserwirtschaftsamtes
zeigten ab Inbetriebnahme kein erfreuliches Ergebnis, vielmehr mußte
festgestellt werden, dass aufgrund von Fäulnisprozessen das
Abwasser die Anlage stärker belastet verließ als es hineinlief.
Nun gab es von allen Seiten kluge Ratschläge, die unser Hüttenwirt
Georg Kaufmann tapfer befolgte, aber auch diese Ratschläge
brachten keine Verbesserung der Reinigungsleistung. Das zu Hilfe
gerufene Ingenieurbüro, es hatte auch die Gesamtplanung projektiert,
behauptete als Fehlerursache eine schlechte Wartung der Anlage.
Das Wasserwirtschaftsamt bestätigte uns das Gegenteil. Deshalb
beschlossen wir 1998, die gesamte Anlage außer Betrieb zu
nehmen und zu entleeren. Daraufhin wurde festgestellt, dass alle
Behälter zerstört und deformiert waren. Die Rohre waren
verschoben und die dadurch nicht ablaufenden Fäkalwasser ließen
Faulprozesse in der Anlage nicht zu. Weder der Bauingenieur noch
der Bauunternehmer fühlten sich verantwortlich für den
entstandenen Schaden. Erst ein sog. Selbstständiges Beweisverfahren
stellte die fehlerhafte Ingenieurleistung fest. Das Landgericht
und anschließend das Oberlandgericht gaben uns Recht. Die
Haftpflichtversicherung des Ingenieurs musste einen Großteil
der getätigten Investitionen zurückbezahlen. Doch wir
brauchten eine Alternative. Da hatte unser langjähriges AV-Mitglied
und ehemaliger Bürgermeister Eduard Geyer die Idee, die Fiderepass
Hütte an den Abwasserkanal des Fellhorngebietes anzuschließen,
nachdem die Fellhornbahn die Beileitung zwischen Schlappoldbach
und Warmatsgund projektierte. Ein entsprechender Zuschussantrag
wurde dem Wasserwirtschaftsamt eingereicht und der vorzeitige Baubeginn
wurde genehmigt. 1999 wurde der erste Bauabschnitt in Angriff genommen
und verlief entsprechend der Bauleitung vom Schlappoldhöfle
bis zum Scheidbachtobel oberhalb des Warmatsgundstausees. Im Sommer
2002 wurde in einem weiteren Bauabschnitt die Leitung vom Scheidbachtobel
zum Fiderepass verlegt. Die Leitung zwischen Schlappoldhöfle
und dem Fiderepass hat eine Länge von 5,1 km und eine Höhendifferenz
von 770 m. Es handelt sich um eine Gefälldruckleitung. Die
Abwässer werden über ein Schachtpumpwerk mit Zerkleinerungspumpen
in die Rohrleitung gepumpt. Eine Nachblaseinrichtung sorgt dafür,
dass Abwässer nicht in der Rohrleitung stehen bleiben und Faulprozesse
auftreten. Wer nun den Weg vom Wank zum Fiderepass wählt, hat
Schwierigkeiten, die Verlegtrasse überhaupt noch zu erkennen.
Die Firma
Geiger mit Bauleiter Mägdefrau gingen sehr behutsam mit
der Natur um. Der Wartungsaufwand durch den Hüttenwirt ist
nun minimal.
Eine Hütte sollte nicht genug
sein! S´Hirtshüttle am Kühgung könnte für
die Jugend vom Alpenverein Oberstdorf hergerichtet werden. - So
die Situation im Spätherbst 1965. Um die Jahreswende 1965/66
besuchten Heinz Palme und Helmut Luxenhofer den Standort der Hütte
und fuhren mit Ski -ohne abzuschnallen- in die Hütte hinein.
Ein trauriges Schicksal einer aufgelassenen Alpe? Die Gedanken von
Heinz Palme mußten wohl so gewesen sein: "Aber mit jugendlichem
Elan, Arbeitsfreude und dem festen Glauben an den Gemeinschaftsgeist
einer Jugendgruppe müßte sich aus diesem Hüttenrest
was Schönes machen lassen". Im Herbst 1966 wurde das ganze
Material vom Wank aus auf die Hütte getragen und verarbeitet.
Neun Wochenenden blieben bis zum ersten Schneefall. Im Juli 1967
war dann nach dem letzten Schliff das Kühgund fertig. Der Stall
war nun dran und konnte schon im Oktober 1967 dem Wanderer Schutz
bieten. Rein zufällig entdeckte Heinz Palme unterhalb vom Roßgundkopf
und oberhalb einer großen Eisfläche im Dezember 1968
eine leicht sprudelnde Quelle am oberen Rand eines "geologischen
Fensters" (so Karl Partsch). Fast 500 Meter Rohre wurden daraufhin
im Herbst 1969 verlegt und das Kühgund hatte fließendes
Wasser am Brunnen! Von Generation zu Generation ist das Hüttle
ein beliebter Anlaufspunkt, schon viel könnte es erzählen
-ein echtes Kleinod. Seit 2002 stellen wir das Hüttle dem Hirten
in den Sommermonaten zur Verfügung. Das Hüttle steht den
Sektionsmitgliedern nach Rücksprache mit Franz Graf jun. (Telefon
08322-5652) zur Verfügung.
Doch wurde in der Sektion nicht
nur gebaut, auch das Gesellige kam nicht zu kurz. Dem persönlichen
Kontakt unter den Mitgliedern dienten vor allem die monatlich stattfindenden
Alpenvereinsabende, die solange das Hotel Sonne existierte, in der
dortigen "Alpina" stattfanden. Bei Frau Wölpel im
Hotel Hirsch gingen die regelmäßigen Veranstaltungen
dann weiter, bis auch dieser dem Erdboden gleich gemacht wurde.
Die Sektion war von Anfang an bemüht, mit guten Vorträgen
aufzuwarten. Bekannte Bergsteiger wie Theodor Wundt, Wilhelm Paulke,
Walter Flaig, Toni Schmid, Gaston Rebuffat, Rudolf Peters, Fritz
Hieber, Heinrich Harrer, Reinhold Meßner, Anderl Heckmair
um nur ein paar von damals zu nennen. In jüngster Zeit hörten
und sahen wir die Huber-Buam, Matthias
Robl u.a. mit packenden Vorträgen. Martin
Engler, der Erfinder der Snowcard hält regelmäßig
seine Fachvorträge über die weiße Gefahr "Lawine".
Die Sektion vermittelt auch mit einer umfassenden Bibliothek ihren
Mitgliedern bestes alpines Gedankengut und bietet ihnen mit einem
vielseitigen Karten- und Führermaterial aus dem gesamten Alpengebiet
wertvolle Hilfe. Die heutige Geschäftsstelle in der Hermann
von Barth Straße 15a dürfen wir unserem Ehrenvorsitzenden
Ludwig Müller verdanken. Beratung dort, erhalten alle Mitglieder
und Freunde des Bergsteigens sehr kompetent von Eberhard Herrmann,
jeden Donnerstag von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr.
Es ist erfreulich festzustellen,
dass das Wirken der Sektion in Einklang mit der Gemeinde kooperiert.
Ein besonderer Markenstein im Leben der Sektion und für die
Vorstandschaft im Jahre 1965 war die Durchführung der Hauptversammlung
des Deutschen Alpenvereins im Oberstdorfer Kurhaus. Beim Umzug "500
Jahre Markterhebung Oberstdorf" im Jahre 1995 war die Sektion
mit einem Pestwagen dabei und bei den vielen sportlichen Veranstaltungen
in Oberstdorf kann die Sektion immer wieder freiwillige Helfer stellen.
Was hat die Sektion getan, ihre
Mitglieder bergsteigerisch zu fördern? Anfänglich waren
es nur einfache gemeinschaftliche Bergwanderungen, die ein kameradschaftliches
Bedürfnis befriedigen sollten. Hierzu kamen später gemeinsame
Skitouren. Erst während des Krieges veranstaltete die Sektion
unter der Leitung des damaligen Tourenwartes Hans Bader auch Sektionskletterfahrten.
Um die Betreuung der weiblichen Jugend bemühte sich während
dieser harten Zeit, auch noch danach mit großer Hingabe, Fahrtenleiterin
Emma Maile. Die Führungen von Sektionstouren wurden nach dem
Krieg verstärkt aufgenommen und ausgeweitet auf schwierigere
Touren und Fahrten in entferntere Gebiete der Alpen. Der Besitz
einer eigenen Hütte erleichterte auch die Durchführung
von Kletterkursen für Mitglieder und die heranwachsende Bergsteigerjugend,
daran hat sich bis heute nichts geändert. Mit derzeit drei
Jugend- und Kindergruppen und einer Sportklettergruppe geben wir
unserer Jugend die Möglichkeit die Natur zu erleben. Auch unsere
Seniorengruppe ist jung geblieben und unternimmt noch anspruchsvolle
Touren. Das Touren- und Ausbildungsprogramm bietet jedes Jahr auf´s
Neue Unternehmungen in allen Schwierigkeitsgraden an.
Es hat auch
Aufgaben gegeben, die sich der Alpenverein gestellt hat und die
er entwickelte, die inzwischen in andere Hände übergegangen
sind. Dazu gehören das Bergführerwesen und das damit verbundene
alpine Rettungswesen. Dass zum Bergrettungsdienst die Bergführer
verpflichtet waren, ergab sich als natürliche Folgeerscheinung
aus deren Tätigkeit. Die Wahrung dieser Belange spielte stark
in das Leben unserer Sektion als Gebirgssektion herein. Erst im
Jahre 1940 ging der Rettungsdienst an die Alpenvereinsbergwacht
über. Im Jahre 1946 hat sich die Bergwacht vom DAV getrennt
und ist seitdem dem BRK angeschlossen. |