DAV Oberstdorf › Aktuelles

Archiv 2013

Unsere Veranstaltungen und Unternehmungen 2013!

Lawinenverschütetten-Suche Kurs Grasgehren 15.12.2013

am 15.12.2013

Unser Tourenleiter Stefan Tauscher leitete den Kurs "Lawinenverschütteten Suche"

Das Tourengehen und Freeriden abseits der Pisten im alpinen Bereich wird immer beliebter. Seit einigen Jahren kann beobachtet werden, dass insbesondere die Klassikertouren nach Neuschneefällen binnen kürzester Zeit begangen werden. Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass vor 10 Jahren ca.
150 000 Skitourengeher und Schneeschuhgänger die alpinen Gebiete betraten, inzwischen sind es jetzt geschätzt über 300 000 Sportler, Tendenz steigend. Speziell diese Wintersportler brauchen eine fundierte Ausbildung und Information in Sachen Ortung bei Lawinenverschüttungen. Aber auch für erfahrene und langjährige Tourengeher ist es wichtig, immer wieder Schulungen und Übungen durchzuführen, da im Ernstfall jede Minute zählt und eine gut organisierte Rettung der Verschütteten lebenswichtig ist.
Daher veranstaltet schon seit einigen Jahren der DAV Oberstdorf jedes Jahr im Dezember für seine Mitglieder eine kostenlose Lawinenverschütteten-Suche.
Die diesjährige Veranstaltung führte Tourenleiter Stefan Tauscher durch.
Sie fand im Skigebiet Grasgehren statt. Die Veranstaltung begann mit einer Theoriestunde im Schulungsraum der Grasgehrenhütte, hier wurden den Teilnehmern die verschiedenen LVS- Geräte gezeigt und erklärt, welche für die Ortung der Verschütteten benötigt werden.

Der praktische Teil fand dann im Freien statt. Das Pistenraupenteam „Grasgehren“ hatte eigens für die Schulung ein „Lawinensuchfeld“ hervorragend präpariert. Im ersten Teil wurde eine Einzelverschüttung simuliert, später wurde die Mehrfachverschüttung mit der 3-Kreis-Methode und Sondierung geübt.
Der DAV Oberstdorf wird auch in Zukunft immer wieder solche Fortbildungen veranstalten.

Weihnachtswanderung 2013 für Kinder und Jugendliche

am 06.12.2013

Unsere Weihnachtswanderung führte uns am Freitag, den 13. Dezember 2013 von der Mühlenbrücke zum Moorweiher vorbei Richtung Dienersberg.

Noch im Hellen haben wir uns dort einen Baum ausgeguckt, den wir mit Kerzen schmückten. Die Zeit war sehr kurzweilig bis es dann dunkel wurde und wir die Kerzen anzünden konnten.
Dank Tee und Glühwein ist es nicht zu kalt geworden und die leckeren Laible haben den frühen Abend noch versüßt.
Zurück ging es dann in einem Zug aus Fackelträgern zur Mühlenbrücke zurück.

Bergtour auf Ponten und Bschießer

am 04.09.2013

Am 4. September 2013 war wieder eine "Seniorentour am Mittwoch" geplant. Manfred Häusler und Max Zellhuber führten unsere Bergbegeisterten auf den Ponten und Bschießer in den Hindelanger Bergen.

Diesmal gab es für "Wetterskeptiker" keine Chance. Einen wolkenlosen Himmel hatten uns die Meteorologen versprochen und ideales Tourenwetter vorausgesagt. Wir wurden nicht enttäuscht und genossen einen makellosen Spätsommertag in den Hindelanger Bergen. Da die Tour mit 7 Stunden Gehzeit angekündigt war, trafen wir uns schon um 6:00 Uhr.
Am Morgen war es noch angenehm kühl und so kamen wir vom Parkplatz in Hinterstein auf dem Weg zur Willersalp zügig voran. Danach auf dem steileren Weg zum Zirleseck zog sich die Gruppe etwas auseinander. Nach ca. 21/2 Stunden wurden wir dann mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und einem wunderbaren Blick ins Thannheimer Tal, sowie auf den Aggenstein, Gimpel, Rote Flüh und Kellerspitze belohnt. Nach einer kurzen Pause stiegen wir auf dem Steig über Gras und unschwierige Schrofen auf den 2045 m hohen Ponten. Der Großteil blieb auf dem etwas höheren Vorgipfel sitzen. Ein paar Unentwegte überwanden den kleinen Felsgrat zum Gipfelkreuz.
Wir konnten rundum ein überwältigendes Panorama erleben - mit dem für September typischen klaren Licht: Zugspitze, Allgäuer Hauptkamm, die Lechtaler und am Horizont der Gletscher der Schesaplana, der Säntis und die schneebedeckte
Kuppe des Tödi.
Zu unserem nächstem Ziel ging es über einen breiten Grat etwas bergab um dann wieder steil bergauf über einen gerölligen und schrofigen Steig auf den Gipfel des 2000 m hohen Bschießer zu gelangen.
Unter uns konnten wir schon die Zipfelsalpe sehen, die wir dann über einen Abstieg mit angenehmen Gefälle erreichten. Bei der Einkehr ließen wir uns die Brotzeit und die Getränke schmecken. Nachdem wir ja schon ein gehöriges Laufpensum hinter uns gebracht hatten, musste der Abstieg nach Hinterstein mit fast 700 Höhenmetern noch bewältigt werden. Zur Belohnung kehrten wir dann in der idyllischen Prinze-Gumpe ein. Da schmeckte das Radler, der Russ oder auch der Eiskaffee besonders gut. Einige genossen es auch im Kneippbecken eine Runde zu Drehen, um die müden Füße wieder zu beleben.
Manfred und seinen beiden Mitstreitern Max und Helmut herzlichen Dank für die tollen Touren !!!
Jutta Steinhübl

DAV Kids
DAV Kids

Kleine Burmentas

Ein Jahr voller Ereignisse! Kegeln, Winterwandern und mehr!

Das Jahr 2012 haben wir begonnen beim kostümierten Kegeln im Schützenhaus Ende Januar. Der viele Schnee und die stark frostigen Temperaturen bescherten uns für den Februar herrliche Wintersportbedingungen. Wir machten uns deshalb mit den Schlitten auf zur Gaisalpe und nach einer Stärkung im Berggasthaus gings mit den Schlitten flott und lustig hinab ins Tag nach Reichenbach.

Große Beteiligung und Anklang fand die Winterwanderung mit Rodel von der Auenhütte zur Schwarzwasser-Hütte, die wir in den Faschingsferien unternahmen. Die Kinder staunten nicht schlecht, wie der Eingang zur Auenhütte zugeblasen, freigeschaufelt und wie eine Rutschpartie nach unten bis zur Eingangstüre war.
Nach Germknödel und Kaiserschmarren konnten sie es nicht erwarten, die vielen Schneemassen zu erkunden und waren fast nicht dazu zu bewegen, mit den Eltern ins Tal Richtung Auenhütte zu rodeln. Es hat riesigen Spaß gemacht, bei dem schönen Winterwetter Schlitten zu fahren!

Mitte März gings bei schön warmem Frühlingswetter zum Firngleiten Richtung Seealpe.
Ende diesen Monats nutzten wir nochmal den Schnee zum Schneeschuhwandern vom Hörnlepass Richtung Osterberg, was den Kindern immer super gut gefällt.
Der Frühling war nicht mehr aufzuhalten und so unternahmen Andrea und Patricia eine Expedition ins Reich der Frühlingskräuter. Patricia hat viele Kräuter und Pflanzen erklärt, die Kinder durften sie sammeln und zum Schluss schmeckte das selbst zusammengestellte Frühlingskräuterbrot zur Brotzeit besonders gut.
Mitte Mai hatten wir Glück mit dem Wetter und machten mit dem Fahrrad einen Ausflug ans Ried zur Rollerbahn. Zum Inlineskaten. Der von Andrea und Simone aufgestellte Inline-Parcour machte natürlich ganz besonders Spaß.

In den Pfingstferien besuchten wir den „Wasseramselsteig“ in Rettenberg und hatten eine Mords-Gaudi auf dem Steig und dem tollen Abenteuerspielplatz.
Mitte Juni gings zur Rappenseehütte mit Übernachtung von Samstag auf den Sonntag, an dem die alljährliche Rappenseemesse am Kreuz gehalten wird und feierlich von der Musikkapelle umrahmt wird. Das Schneefeldrutschen fand besonderen Anklang, sowie die Übernachtung, das gute Essen bei Musik und Spielemachen. Bei sommerlichen
Temperaturen gings am Sonntag wieder flott über den Körber-Tobel zur Schwarzen Hütte und wurde ein unvergessliches Erlebnis für alle.
Weniger Glück mit dem Wetter hatten wir Anfang Juli, als wir zum Freibergsee zum Baden wollten. Es hatte in den Bergen geschneit und die Sonne wollte nicht recht kommen, also gingen wir kurzentschlossen in die Oberstdorf-Therme und
hatten einen lustigen Nachmittag. Den Badenachmittag am Freibergsee wollten wir dann kurzfristig Mitte Juli nachholen. Da das für den Abend angekündigte Gewitter mitten am Nachmittag kam, machten wir einen Spielenachmittag in unserer Hütte am Freibergsee daraus, was den Kindern genauso recht war.

Gleich zu Anfang der Sommerferien gingen wir Benedikt Titzler von der Alpin-Bergschule in den Klettergarten am Burgbichl. Einige Elternteile konnten mithelfen und die Kinder kamen in 4 Stunden voll auf ihre Kosten.

Anfang Oktober drehten wir eine Abendrunde zum Hirschlosen: Fellhornbahnparkplatz, Gasthaus Laiter, Ringang. Es ist immer wieder imposant die röhrenden Hirsche zu hören und regt die Phantasie der Kinder sehr an.
Im Oktober und November gingen wir mit den Kindern in den „Inform-Park“ zum Klettern und Bouldern, was allen viel Spaß bereitet hat.
Trotz der vielen Termine mit Langlauf-Alpin-Training, Kommunionstermine, Musikstunden und vieles mehr konnten wir uns doch einige Male treffen und schöne Unternehmungen miteinander machen. Wir sind gespannt auf das nächste Jahr!

Moni Geiger

Gipfelstürmer
Gipfelstürmer

Gipfelstürmer

Eine bunte Truppe für Kids zwischen 12 und 16 Jahren!

Wir… das sind die Gipfelstürmer: Johanna, Lina, Severin, Zeno, David, Lukas, Anna, Andreas, Marina, David, Vanessa, Leo, Celine, Daniel, Lilli, Eva-Maria und Matthias.
Wir sind eine bunt gemischt Gruppe zwischen 12 und 16 Jahren, die sich immer dienstags zum Klettern oder Bouldern trifft. Ab und an muss unser Kletterdienstag aber auch für andere Events herhalten. Dann gehen wir zum Beispiel Rodeln, essen Schokoladenfondue, gehen ins Theater oder machen eine Radtour.

Am Wochenende sind wir auch immer mal wieder rund um Oberstdorf zu finden. Diesen Winter haben wir zum Beispiel tolle Skitouren gemacht. Da war einmal die Tour von Grasgehren übers Riedberger Horn bis ins Ostertal bei Gunzesried. Nach nur einem kurzen Anstieg konnten wir eine super Abfahrt genießen. Und da die Busfahrt von Gunzesried nach Oberstdorf sehr lange ist, haben wir sie uns mit ein paar Liedern von Joram Lee verkürzt.

Ein anderer Wahnsinns-Trip war unsere Skitour von der Ifen-Bergstation über die obere und die untere Gottesackerwand bis ins Rohrmoos. Die kurzen Aufstiege haben uns zwar etwas zum Schwitzen gebracht, wurden aber sogleich mit super Abfahrten belohnt. Die heikle Stelle an der unteren Gottesackerwand konnten wir dank Pickel alle gut überstehen. Fazit: Ein Traumtag mit Frühlingstemperaturen!
Jetzt ist der Winter schon fast vorbei, aber wir haben neben dem Klettern das Skitouren gehen für uns entdeckt. Wir klettern uns also auch im nächsten Jahr durch den Sommer und stehen dann beim ersten Schnee sogleich wieder auf den Skiern.

Alpinis DAV Sektion Oberstdorf
Alpinis DAV Sektion Oberstdorf
Alpins im Berg

Alpinis

Die Alpinis sind eine Alpenvereinsgruppe, die von ihren aktiven Eltern im Wechsel etwa alle 14 Tage geleitet wird. Wir unternahmen dabei viele verschiedene Touren am und um die Berge.

Dabei sollen die Kinder allgemeine alpine Erfahrungen sammeln, um in Zukunft auch eigene Touren machen zu können.
Im Winter sind die derzeit 10 Jungs und Mädchen im Alter von 11 – 13 Jahren begeistert bei verschiedenen Skitouren / Varianten dabei gewesen. Sie haben ihre ersten Skitourerfahrungen gesammelt und wurden in das Lawinensuchgerät eingewiesen. Im Herbst organisierten die Eltern ein wöchentliches Klettern in der Kletterhalle im Informpark und im Sommer wurden unterschiedliche Berg- und Mountainbiketouren unternommen.
Die Alpinis waren gemeinsam mit ihren Eltern zu einer Hüttenübernachtung auf der Rappenseehütte.

Die Alpinis unternehmen auch weiterhin gemeinsame Touren in die Allgäuer Bergwelt. Kinder die Interesse daran haben sich der Gruppe anzuschließen, können sich gerne bei der Sektion melden.
Voraussetzung ist, dass die Eltern Aktivitäten durchführen können und etwas Bergerfahrung mitbringen.

Bergtour auf die Schesaplana im Rätikon, 2956 m

Am 24. Juli war wieder eine unserer Seniorentouren am Mittwoch. Es freut uns immer wieder, dass so viele Bergbegeisterte dabei sind und wirklich tolle und anspruchsvolle Touren gemacht werden !! Aber auch das Gesellige kommt nie zu kurz :)

Start der Tour war der Lüner See, der mit der Lünersee-Seilbahn erreicht wurde. Vorbei an Alpenrosen, gelben Hornklee, stengelloser Enzian, Arnika und gelbe Enziane sowie auch über Schutt- und Geröllfelder ging es abwechslungsreich zur Totalp-Hütte, wo die erste Pause gemacht wurde.
Beim Gipfelanstieg wurde die Sonne durch eine hohe Wolkendecke verdeckt, die Sicht auf die naheliegenden Berge war aber noch in Ordnung.
Die letzte Etappe zum Gipfel war noch einmal recht steil und einige Schneefelder mussten überquert werden. Inzwischen zogen auch einzelne Nebelschwaden über den Aufstiegshang und der Gipfel versteckte sich immer noch hinter dem zum Gipfel führenden Grat. Schließlich kamen alle oben an, leider war die Sicht inzwischen durch Nebel und Wolkenschwaden beeinträchtigt und die markante Zima und die Drusenfluh konnten immer nur kurz bewundert werden.
Nach einer ausgiebigen Brotzeit ging es dann den gleichen Weg wie beim Abstieg in Richtung Tal.
Der Abstieg wurde dann aber durch eine breite und nicht zu steile Schneerinne verkürzt und auf den Schuhsohlen ging es rasant nach unten.
So wurde auf der Totalp-Hütte nochmal eingekehrt, der Gipfel mit Wein und Sekt gebührend gefeiert.
Leider waren jetzt die Wolken immer tiefer und so entschied man sich für Abstieg.

Die Tour war wieder einmal gelungen - ein herzliches Dankeschön an Helmut von Bischoffshausen

Heinrich Berg

Am Heidenkopf
Am Heidenkopf

Tour zum Heidenkopf am 26.06.2013

von Zellhuber Max

mit Begleitung und Erläuterungen zum Thema: "Bergwaldoffensive-Schutzbewirtschaftung im Steilgelände"

Trotz strömenden Regen trafen sich schon um 7:30 Uhr 10 "unverzagte Senioren" mit Ziel Grasgehren. Dort wurde die Gruppe von Andreas Fisel, Revierförster der Bayerischen Forstverwaltung, und seinem Praktikanten Christoph begrüßt.

Das Schlagwort "Bergwaldoffensive" kann schnell in 4 Punkten beschrieben werden:

- Gefahren erkennen

- den Zustand des Waldes aufnehmen

- mit allen Betroffenen sprechen und zu gemeinsamen Gesprächen zusammenbringen

- um Maßnahmen aufzustellen, um den Wald zu schützen

Wie wichtig das ist wissen wir inzwischen alle !!!

Ziel muss sein, die Fichtenmonokultur durch einen gesunden Mischwald, mit Weißtannen, Buchen, Ahorn und Fichten umzustellen.

Nach zwei Stunden Tour und Informationen durch steile Wiesen- und Waldhänge oberhalb Balderschwang spürten alle die Anstrengung in den Beinen. Alle Teilnehmer waren froh, auf der Alpe Oberbalderschwang von der Wirtin mit Kaffee, Bier und einem köstlichen Schnaps verwöhnt zu werden.

Eine angeheiterte Seniorengruppe erstieg danach noch den Heidenkopf und die Aussicht wurde "grenzenlos", der Himmel riss auf und die Sicht war herrlich.

Sibylle Heinze

Huskys Skywalk
Huskys Skywalk
Huskys

Huskys – "alte Hasen"

von Tauscher Stefan

Die „Alten Hasen“ sind immer noch die Huskys im JDAV und bleiben es auch. Immer zu haben für tolle Unternehmungen und immer gut gelaunt :)

So waren wir im Januar einmal in unserer Kletterhalle und einmal auf Skitour im KL Walsertal Richtung Gamsfuß, wobei der dichte Nebel uns so den Durchblick klaute dass wir umkehren mußten. Doch die anschließende Einkehr bei Sabine im Bärgunthüttle schaffte wieder für den klaren Durchblick, optisch jedenfalls.

Im Februar gings mit Steigeisen und Eisgeräten bewaffnet zum Eisklettern an den Schleierfall bei Bad Oberdorf. Zuerst wurden die Sicherungstechniken durchgesprochen und dann die Steh- und Schlagtechniken mit den scharfen Geräten. Manch einer stellte schnell fest daß das ganz schön anstrengend sein kann wenn’s plötzlich richtig steil wird.
Die jährliche Abendskitour zur Marie Theres ans Söllereck war auch im Programm.

Im März war dann Iglo bau am Nebelhorn angesagt. Doch die wurden wegen des schlechten Baumaterials (scheiß Schnee) umfunktioniert in zwei tolle Schneehöhlen am Zeigersattel. Die Damen wollten eine Suite und die Herren ein Palast! Nach dem Abendessen im Probshaus kam der Nachtisch in unserem Superlager: Glühwein mit Gummibärle!! Die nächtliche Aussicht vom Zeigersattel mit den vielen Lichtern von Oberstdorf und dem tollen Sternenhimmel hat schon was Besonderes. Es hat allen ein riesigen Spaß gemacht und frieren mußte dank der guten Ausrüstung auch niemand.
Im Frühjahr ging’s dann zu unserem traditionellen Figlrennen aufn Fidere, den Bericht könnt ihr nachlesen von Sabrina und Lucia.

Mit ein Höhepunkt war dann die Hochtour im Engadin auf den Piz Morteratsch(3751m) mit einem speziellen Eislehrgang, denn der aufrechte Gang mit Steigeisen und der richtige Umgang mit dem Pickel will auch gelernt sein. Der Aufstieg zur Bovalhütte(2495m) über den Gletscher mit vielen Spalten bietete sich gerade dazu Bestens an und alles wurde gründlich geübt. Wir hatten einen riesigen Spaß dabei. Am nächsten Morgen(6uhr) ging’s über leichtes Felsgelände(II-III)zur Fourcula di Boval, von dort mit Steigeisen, Pickel und Seil über den Gletscher zum Gipfel den wir für uns ganz alleine hatten und die Rundumsicht war umso schöner. Nach ca. 1 Stunde am Gipfel mussten wir leider doch wieder runter. Der Abstieg war dann nach einer weiteren Einkehr an der Hütte und am Hotel Morteratsch nicht mehr schwer. Wir hatten alle ein riesen Spaß dabei. Ja mit den Huskys kann man schon richtig was Tolles anstellen!

Im Juli hatten wir eine gemeinsame Tour mit den Strolchen in die Schneckenlochhöhle gemacht. Mit Roli, Doris und Klaus ging’s im August in die Dolomiten mit dem Moto: „Kletterspaß am Sellapaß“. Bericht ist Extra zum Nachlesen.

Im November wurde dann der Skywalk an den Schattenbergschanzen durchgeführt. Danke an Dani, Ico und den Sportstätten. Wir hatten einen riesigen Spaß an einem tollen warmen Novembertag.

Vielen Dank an alle fürs Mitmachen und hoffe auf noch viele weitere Touren.

Dr Oberhusky – Stefan Tauscher

Huskys
Huskys

Die Strolche

Die Strolche sind eine Gruppe von Jungen und Mädchen im Alter von ca. 15 Jahren. Sie treffen sich meistens am Freitag, um alles mögliche zu unternehmen ...

Die Strolche waren im Jahr 2013 wieder viel im Wald, in Mooren, in den Bergen sowie vielseitig mit Ski, Rodel, Fahrrad, zu Fuß und kletternd unterwegs. Unsere Übernachtung auf Kühgund möchte ich näher beschreiben.

Am Samstag, 16.11.2013, starteten sechs Strolche, ein Gastkind, Martin und ich vom Parkplatz Fellhornbahn über den Fußweg zum Wank. Dort angekommen stellten wir fest, dass die Schneeschuhe, die bis dahin am Rucksack baumelten, gute Dienste leisten. Ab dem Wank bahnten wir uns mit Schneeschuhen unseren Weg zur Hütte; nachdem die Strolche ja schon recht fit sin, wurde mit dem Spuren abgewechselt.
In der Hütte wurde es nach unserer Ankunft recht turbulent, neuen Nasen mit (Ruck)-Sack und Pack waren schon eine kleine logistische Herausforderung.

Nachts schlüpften wir alle nochmal in unsere Klamotten, denn wir hatten eine wunderschöne Vollmondnacht und der frische Schnee war sehr einladend, um mit den Schneeschuhen ein Labyrinth und andere Figuren in den Schnee zu stapfen.

Nachdem die Debatte wer schläft wo und wie herum beendet war, kehrte für einige Stunden Ruhe in der Hütte ein.

Nach einem gemütlichen Frühstück war Ein- und Aufräumen angesagt. Wir wanderten gemeinsam ins Tal, wo sich mit unserer Ankunft auch der Nebel über Oberstdorf lichtete ...

Doris Mair

Blick auf Trettach

Tourenrückblick

Tourenrückblick für Erwachsene Tourenrückblick für die Jugend

Herzlich eingeladen sind alle, die sehen wollen, was im vergangenen Jahr unternommen wurde.
Für die Erwachsenen findet der Tourenrückblick am Freitag, den 10. Januar 2014 um 20:00 Uhr im Gasthof Kühberg statt.
Für die Jugend gibt es den Rückblick in Bildern am Freitag, den 24. Januar 2014 um 18:00 Uhr im Kolpinghaus Oberstdorf.

Die Wiesele

Unsere neue Familiengruppe "Wiesele" stellt sich vor!

Wenn ihr Lust habt bei uns mitzumachen, könnt ihr euch gern in der Sektion melden !

Wir sind wohl mit 1 1/2 - 2 Jahren die jüngsten aktiven Alpenvereins-Kinder und gehen seit März gemeinsam mit unseren Eltern auf Entdeckungstour. Ob mit dem Radanhänger oder der Kraxe, wir haben immer viel Spaß dabei. Bei uns geht es gemächlich zu, weil wir noch viel Zeit brauchen, um die Natur zu erkunden, zu entdecken und zu begreifen!

Ein Vorsitzender der weiß von was er spricht

Gute Arbeit!

Training für den Trainer

Dass unser 1. Vorstand, Tim Heinze, nicht nur vom Büro aus die Geschicke der Sektion verbildlich leitet, sondern sich zusätzlich jeden Dienstagabend ehrenamtlich als Co-Trainer der Jugend-Sportklettergruppe engagiert, ist für ihn selbstverständlich.

Um zu wissen was den Nachwuchskletterern vermittelt werden soll, lud ihn der Sportklettertrainer unserer Jugendgruppe, Walter Hölzler, zu einer Weiterbildung im Tannheimer Tal ein. In der "Schuster Führe" an der Hochwiesler Südwand kletterte er souverän den oberen 6. Schwierigkeitsgrad, 800 Meter über dem Tal und bewies, dass er nicht nur Schreibtischtäter ist, sondern auch im Bergsteigen gut mitreden kann!

Markus Koecheler mit Walter in den Thannheimer

Klettertour in den Thannheimern

"Sturm im Paradies" an der Roten Flüh, Südwestgrad

Walter, seit März 2013 Trainer für unsere Sportklettergruppe möchte gerne nach und nach die Jugendlichen auch an große Wände oder anspruchsvolle Klettertouren heranführen - er hat einiges vor und für die Jugendlichen ist es eine tolle Chance, mit einem so erfolgreichen und erfahrenen Bergsteiger zu klettern.

So kletterten Walter und Markus Mitte Juli die Route "Sturm im Paradies" an der Roten Flüh Südwestwand. Sie ist ca. 180 Meter hoch, fast durchgehend überhängend und liegt im oberen 8. Schwierigkeitsgrad!

Unser Jugendaktionstag am 15. Juni 2013

Die Jugend von heute ... muss gelobt werden!

Über 50 Kinder und Jugendliche und viele Jugendleiter und Eltern unserer aktiven Kinder haben beim Jugendaktionstag tatkräftig mitgeholfen. So wurden im Bereich Fellhornbahn / Fiderepasshütte und Wildental neue Markierungen angebracht, die Wasserabläufe wieder ausgeschaufelt und bei Badarf neue gemacht, so dass die Wege wieder gut in Schuss sind.
Alle Gruppen haben sich dann auf der Fiderepasshütte zum gemeinsamen, wie immer leckeren Mittagessen getroffen, um dann über die Restschneefelder wieder ins Tal zu gehen.

Unsere Jugend am Piz Palü

Unsere Jugend am Piz Palü

Einfach super!

Am ersten Augustwochenende war unsere Jugendgruppe "Huskys" mit Stefan und Wolfgang unterwegs zum Piz Palü. Bei Traumbedingungen und Sonnenschein ... einfach toll.

Oberstdorfer Hammerspitze mit Fiderepasshütte

Neue Namen für zwei markante Berge in den Allgäuer Alpen

Für die Oberstdorfer hieß der eine Berg Hammerspitze, der andere Schüsser. Die Kleinwalsertaler bezeichneten dieselben Berge mit denselben Namen, aber eben genau umgekehrt.

Damit ist jetzt Schluss: Der 2169 m hohe nordwestliche, dem Kleinwalsertal zugewandte Gipfel heißt ab sofort "WALSER HAMMERSPITZE", der mit 2260 m höhere und den Oberstdorfern näher liegende südöstliche Gipfel trägt den Namen "OBERSTDORFER HAMMERSPITZE". Den Berg "Schüsser" gibt es in den Allgäuer Alpen also nicht mehr.
Die Initiative für diesen außergewöhnlichen Schritt ging von den beiden örtlichen Alpenvereinssektionen, der DAV-Sektion Oberstdorf und der OeAV-Sektion Kleinwalsertal, aus.
Anbei ein Bild von der schön verschneiten "Oberstdorfer Hammerspitze".

Kurs Lawinenverschütteten Suche am 15.12.2013 im Grasgehrengebiet mit Stefan Tauscher

Das Tourengehen und Freeriden abseits der Pisten im alpinen Bereich wird immer beliebter. Seit einigen Jahren kann beobachtet werden, dass insbesondere die Klassikertouren nach Neuschneefällen binnen kürzester Zeit begangen werden.

Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass vor 10 Jahren ca. 150 000 Skitourengeher und Schneeschuhgänger die alpinen Gebiete betraten, inzwischen sind es jetzt geschätzt über 300 000 Sportler, Tendenz steigend. Speziell diese Wintersportler brauchen eine fundierte Ausbildung und Information in Sachen Ortung bei Lawinenverschüttungen. Aber auch für erfahrene und langjährige Tourengeher ist es wichtig, immer wieder Schulungen und Übungen durchzuführen, da im Ernstfall jede Minute zählt und eine gut organisierte Rettung der Verschütteten lebenswichtig ist.
Daher veranstaltet schon seit einigen Jahren der DAV Oberstdorf jedes Jahr im Dezember für seine Mitglieder eine kostenlose Lawinenverschütteten-Suche.
Die diesjährige Veranstaltung führte Tourenleiter Stefan Tauscher durch.
Sie fand im Skigebiet Grasgehren statt. Die Veranstaltung begann mit einer Theoriestunde im Schulungsraum der Grasgehrenhütte, hier wurden den Teilnehmern die verschiedenen LVS- Geräte gezeigt und erklärt, welche für die Ortung der Verschütteten benötigt werden.

Der praktische Teil fand dann im Freien statt. Das Pistenraupenteam „Grasgehren“ hatte eigens für die Schulung ein „Lawinensuchfeld“ hervorragend präpariert. Im ersten Teil wurde eine Einzelverschüttung simuliert, später wurde die Mehrfachverschüttung mit der 3-Kreis-Methode und Sondierung geübt.
Der DAV Oberstdorf wird auch in Zukunft immer wieder solche Fortbildungen veranstalten.

Unsere Jubilare vom Edelweißfest 2013

Edelweißfest 2013 im Karatsbichl

Es hat uns sehr gefreut, dass so viele Mitglieder zum diesjährigen Edelweißfest ins Gasthaus Karatsbichl gekommen sind.

Eine Tradition ist es inzwischen, dass jeder Jubilar kurz erzählt, wie er zum DAV gekommen ist.
Anschließend zeigte unser Hüttenwart Klaus Noichl noch einen Diavortrag des diesjährigen Umbaus auf der Fiderepasshütte ab Mai 2013.

Seilverhau der anderen Art
Am Kanzelwand-Gipfel

Klettersteigtour für Jugendliche am 3. Oktober 13 an der Kanzelwand

Nachdem für dieses Jahr zwei Termine für Klettersteig - Touren angesetzt waren und an beiden (!!!) Tagen Schnee in Klettersteig-Höhe lag, hat es der Wettergott an unserem Ausweich-Termin zumindest recht gut mit uns gemeint.

So ging es bei Sonnenschein und angenehmen, aber doch herbstlichen Temperaturen mit der Kanzelwand-Bahn bergauf. Nach einer nur sehr kurzen Zustiegsstrecke und Anziehen von Gurt, Helm und Klettersteigset konnte es endlich am Seil und Fels bergauf gehen. Der Steig ist eher im Schatten, aber da selbst die "Großen" von uns ab und an meinten, "das Stück hier ist ein bisschen schwieriger" und dann auch noch den Kleineren geholfen haben, war es uns allen nicht mehr wirklich kalt. Am Gipfel hat uns dann die Sonne erwartet und es war erstmal Brotzeit-Pause angesagt. Nach einer erholsamen und lustigen Gipfelrast unter vielen Leuten - ja, wir waren nicht alleine :) - konnten einige von uns nicht genug kriegen und wollten den Steig noch einmal gehen. Die anderen haben zwischenzeitlich schon mal getestet, wie lange man braucht, bis die Hosen beim Wasser plantschen nass werden - Anmerkung der Betreuer: nicht sehr lange, das ging beachtlich schnell !!!

Wir meinen, dass wenige "Klettersteig-Begeher" so viel Spaß an dieser Tour hatten wie wir an diesem Tag :)))

Das erfolgreiche Team Oberstdorf bei der Bouldernacht
Das erfolgreiche Team Oberstdorf bei der Bouldernacht
Hier staunen nicht nur die Jungs !!!
Sportklettergruppe
Impressionen Sportklettergruppe

Sportklettergruppe

Seit 2013 haben wir eine neue Sportklettergruppe unter der Leitung von Walter Hölzler, welcher neben einem staatlich geprüftem Ski- und Bergführer auch ein geprüfter Diplomkletterlehrer ist.

Unsere Gruppe besteht aus ca. 20 Aktiven bis ca. 20 Jahren, sogar mit vier starken Mädels. Wir treffen uns jeden Dienstag in Oberstdorf zum Klettern und wechseln zwischen Bouldern und Seilklettern regelmäßig ab.
Anfang des Jahres nahmen wir an unserem ersten Wettkampf als Gruppe teil. In Sonthofen, in der Bouldernacht, waren wir sehr erfolgreich und konnten die oberen Plätze belegen.
Wir freuen uns, dass wir Walter gefunden haben und sind immer mit großer Begeisterung dabei.

Nadine und Stefan Tauscher

Erfolgreiche Jugend-Klettergruppe

Zum ersten Mal trat die Sektion des DAV-Oberstdorf mit einem Team bei der diesjährigen Bouldernacht in Sonthofen an. Das Teilnehmerfeld aus den DAV Sektionen Sonthofen, Immenstadt, Kempten und Marktoberdorf war hoch motiviert und gut vorbereitet. Davon ließen sich unsere Jungs und Mädels aber nicht abschrecken und boulderten was das Zeug hielt. Alle zeigten ausnahmslos eine hervorragende Leistung und unterstrichen, dass sich die qualitative Jugendarbeit lohnt und bereits nach einem Jahr die erste Früchte trägt. In den Altersklassen der männlichen und weiblichen Jugend belegten wir vorderste Plätze.

Unsere Alpinis am Gipfelgrat
Huskys
Alpinis im Piemont (4)
Die Mädels
Edelweiss
Unsere Alpinis am Gipfelgrat

Die Alpinis

Wir sind eine Gruppe, zwischen 12 und 14 Jahren, die sich meist alle 14 Tage trifft. Da machen wir dann von unseren Eltern geleitete Touren, z.B. Firngleiten, Mountainbike- und Bergtouren im Frühling und Sommer oder Klettern, Skifahren und Skitouren im Herbst und Winter.

Wie am 8. Februar 2013: An diesem Tag sind wir auf den Ifen gefahren, mit Skiern die Torkopfscharte hochgelaufen und dann ins Mahdtal gefahren.
Aber auch andere Unternehmungen durften wir machen, wie Bogenschießen in Bolsterlang oder Wasserskifahren zusammen mit den Strolchen.
Auch alte Wege werden manchmal von uns unsicher gemacht, wie ein alter Weg im Oytal, oder die alte Skiabfahrt am Söllereck. Auch die passenden Geschichten werden uns dann dazu erzählt. So wie die Erzählung vom Blattners Gündle, in der es heißt, dass ein alter Kirchenschatz in einer Höhle - in der wir drinnen waren, versteckt worden war. Leider war von dem Schatz nichts mehr zu finden, als wir dort waren.

Wir freuen uns aber schon auf weitere spannende Unternehmungen.

Samira Esmann