Seilschaft am Piz Palü
Seilschaft am Piz Palü
Am Gipfel des Piz Palü
Am Gipfel des Piz Palü
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Huskys

Unsere "Oldies", die sehr aktive Jugendgruppe "Huskys" unter der Leitung von Stefan Tauscher, hier werden schon richtig tolle Touren unternommen.

Ein absoluter Höhepunkt 2013 war die Besteigung des 3901 m hohen Piz Palü Anfang August 2013.
Unsere Husky-Gruppe fuhr, wie immer mit dem guten alten DAV-Bus ins Engardin bis hin zur Diavolezza-Bahn, die uns zur Diavolezzahütte hochbringen sollte. Am Silsersee legten wir wegen der Hitze einen Boxenstopp zum Baden ein, bei einer Wassertemperatur von ca. 16 Grad gingen wirklich alle in den See um sich abzukühlen.

Nachdem der Hüttenkomplex genauestens begutachtet wurde, machten wir noch eine Gletscherbegehung und übten dort eine T-Verankerung, auch bekannt unter "Toter Mann". Die Verankerung hielt dann auch wirklich bombenfest, wir bekamen sie fast nicht mehr herausgezogen. Gutes System :) !!!

Am nächsten Tag, es war traumhaftes Wetter, gingen wir entlang des Piz Travat über den Gletscher in zwei Seilschaften aufgeteilt hoch zum Gipfel. Hier wurden wir mit einer traumhaften Aussicht belohnt. Gigantisch der Blick in das Morteratschtal, gekrönt mit Gipfeln wie der "Bellavista", "Bernina" und des "Piz Monteratsch" - hier gibt es viele Ziele !!! Die Sicht war so klar, dass man den Leuten auf der Hütte beim Essen zusehen konnte.

Nach diversen Turnübungen auf dem Gipfel des Palü genossen wir unsere deftige Brotzeit, der Abstieg war dann schnell getan. Alles in allem kann man sagen, das war eine coole Tour mit den Huskys.

Auch die Tour im September 2013 zur Kühgundhütte möchte ich erwähnen, weil wir auch hier sehr viel Spaß hatten. Wir stiegen erst am Nachmittag auf, es war ja eine Übernachtung geplant. So hatten wir uns die wärmste Zeit des Tages ausgesucht, oben schmeckte aber das gekühlte "Hüttenbier" umso besser.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit Hütte herrichten, Feuer machen, Essen kochen. Der Abend endete absolut gelungen in einer sternenklaren Nacht.
Am nächsten Tag ging es dann leider schon wieder zurück ins Tal.

Danken möchten wir Stefen, der trotz "Widrigkeiten" tolle Touren mit uns unternommen hat.

Wolfgang Zimmermann