Los geht es im Grünen
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DAV Oberstdorf › Aktuelles

Archiv 2015

Hier könnt Ihr sehen, was sich in 2015 alles in der Sektion des Alpenvereines Oberstdorf abgespielt hat, welche Veranstaltungen wir organisiert haben und vieles mehr!

Es sind die Menschen, die gemeinsame Veranstaltungen möglich machen!

Salewaklettersteig 27.06.2015
Salewaklettersteig 27.06.2015
Salewa Klettersteig 27.06.2015
Salewa Klettersteig 27.06.2015

Durch den Salewa Klettersteig am Iseler im Juni

am 02.07.2015

Nachdem die Entscheidung wegen des Wetters mal wieder sehr kurzfristig fiel, haben wir uns doch als kleines Grüppchen (zwei Erwachsene und drei Jugendliche) auf den Weg Richtung Oberjoch gemacht. Da es bei uns ja nicht wirklich viele leichte und gut zu erreichende Klettersteige gibt, fiel die Wahl auf den Salewa-Klettersteig.

Wir wollten einen Klettersteig gehen, doch wollten wir natürlich in kein Gewitter kommen, das für den Nachmittag vorhergesagt war. Also hies es mit der Iseler-Bergbahn hoch sowie runter fahren (was den Jugendlichen sicher besser gefallen hat als zu laufen :-) ) . Gesagt, getan. Der Zustieg hat sich somit auf eine knappe halbe Stunde beschränkt und durch den Steig, der dann an manchen Stellen doch nicht „ganz so einfach war“ ging es dann nochmals knappe zwei Stunden bis auf den Gipfel. Alle haben sich tapfer geschlagen und somit gab es erstmal was zur Stärkung. Da es dann leider doch nicht so warm war wie erhofft und wir nicht in Regen oder gar ein Gewitter kommen wollten stiegen wir ziemlich zügig ab und hatten Glück, dass es einen Regenschauer gab als wir in der „überdachten“ Sesselbahn waren und trocken ins Naß nach draußen schauen konnten. Glücklicherweise hielt der Regenschauer nur solange an bis wir wieder aussteigen mussten. Doch müde und platt aber zufrieden und um die Erfahrung reicher, dass nicht alle Klettersteige , die Familienklettersteige sind auch toll sein müssen fuhren wir zurück nach Oberstdorf.

Wegesanierung zum Gaisalpsee
Wegesanierung zum Gaisalpsee

Wegsanierung zum Gaisalpsee

am 12.06.2015

Teile des vielbegangenen Wegeabschnittes von der Gaisalpe zum Gaisalpsee wiesen ein hohes Gefahrenpotential für die Bergwanderer aus. Deshalb hat die DAV-Sektion Oberstdorf diese Gefahrenstellen aufwändig für 25.000,00 Euro in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Allgäu und dem DAV-Hauptverein in München saniert. Die Baumaßnahme wurde von der Firma Leonhard Finsterer fachmännisch und mit viel Gefühl für die teilweise neue Weganlage ausgeführt. Wir freuen uns einen weiteren Beitrag zum Erhalt der alpinen Wegeinfrastruktur geleistet zu haben.

Edelweiss

Hauptversammlung 2015

am 26.03.2015

Hiermit laden wir zur Hauptversammlung ein

Unsere diesjährige Hauptversammlung findet am Donnerstag, 26.03.2015 um 19.30 im Hotel Wittelsbacher Hof statt.
Eingeladen sind alle Mitglieder und Interessierte!!!

Skitour im Montafon März 2015

Skitouren im Montafon März 2015

am 07.03.2015

Am 7. März 2015 war es soweit. Mit dem AV-Bus fuhren wir um 06.15 Uhr vom Inform-Park für zwei Tage Richtung Schruns im Montafon. Die Gipfelaspiranten waren Kerstin Nägele, Alex Laskowski, Dr. Mario Knapp, Wolfgang Ferstl und Christof Fischer als Tourenleiter.

Im Montafon angekommen, stellten wir den Bus in Latschau (1000 m) bei der 1. Sektion der Golmerbahn ab. Bald erreichten wir das Golmer Joch (ca. 2100m) und konnten die Aufstiege zu unseren Zielen schon ausfindig machen: Sulzfluh (2818m) und die Drei Türme (2830m). Nach der obligatorischen LVS-Kontrolle hatten wir bei bestem Wetter und günstiger Schneelage zuerst eine 400 Hm lange Abfahrt vor uns. Diese führte an der Latschätzalpe vorbei, unter der Geißspitze und einem Güterweg entlang ins Gauertal bis auf etwa 1600m hinunter.
Vor uns lag unverspurtes Gelände. Bis auf zwei andere waren wir die einzigen Tourengänger an diesem Tag an der Sulzfluh. Beim nun folgenden Aufstieg kam bald eine latschenbewachsene Steilstufe. Ideales kupiertes Skitourengelände folgte bis zum sogenannten „Rachen“, einer steilen, von Felsen gesäumten Rinne. Ohne Probleme brachten wir diesen Abschnitt hinter uns. Bald war der Blick frei zum kreuzgeschmückten tollen Aussichtsgipfel. Nach 3 ¼ stündigem anstrengenden Aufstieg erwartete uns die letzten 50 Hm noch ein kalter Wind. Vom Gipfel der Sulzfluh landete der Blick bereits immer wieder beim Tourenziel des nächsten Tages, dem höchsten der Drusentürme.
Die nun folgende Abfahrt durch den „Rachen“ - in der Literatur oft als die ultimativ schönste Abfahrt im Vorarlberg beschrieben – genossen wir in vollen Zügen.
Auf ca. 1650m endete die Pulverschnee-Abfahrt. Es mussten noch einmal Felle aufgezogen werden, um die 100 Hm durch den Porzalengawald zur beliebten Lindauer Hütte auf 1744 m zurücklegen zu können. Das Essen dort war wie allseits bekannt üppig und vorzüglich.
Am nächsten Morgen hatten wir nach dem ausgiebigen Frühstücksbuffet die Drei Türme im Visier. Wir suchten uns eine der zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten aus und standen bald unter dem Sporaturm. Nach einer leichten Kletterei in einer von ein paar Felsen durchzogenen, schneegefüllten toll steilen Rinne war eine kurze Trinkpause willkommen. Weiter ging es zwischen dem kleinen und dem mittleren Drusenturm. Ein kurzer, sehr steiler Hang wurde „erkämpft“ und oben gequert. Jetzt standen wir vor dem großen breiten Gipfelhang und hatten den Großen Drusenturm, unser Ziel, vor Augen. Nach drei Stunden waren die 1100 Hm zurückgelegt. Bei bombastischem Wetter und toller Fernsicht stachen aus der näheren Umgebung vor allem Schesaplana, Drusenfluh, Zimba und die am Tag zuvor bestiegene Sulzfluh heraus. Nach dem Fotografieren lag eine großartige Abfahrt bei bestem Pulver vor uns. Um eine andere Route abzufahren, wählten wir den Sporatobel, auch „Tiergarten“ genannt. Im letzten Teil eines Riesenhanges wurde es noch einmal spannend. Bei einer Abkürzung musste noch 2x steil abgerutscht werden. Die Lindauer Hütte war nach einer längeren Schussfahrt dann schnell erreicht. Weitere 700 Hm ging es bis zu unserem Bus nach Latschau.
Zwei sonnige, tolle Skitourentage im Rätikon mit den vielleicht schönsten Aufstiegen und Abfahrten im Vorarlberg bleiben in Erinnerung.
Nach Kaiserschmarren und Cappuccino auf der Terrasse im Schwabenhof bei Balderschwang waren wir gegen 17.00 Uhr zurück im Obersten Dorf.

Christof Fischer

D`Sunne goht unter am Fiederepass

Gems von Kühgund

am 26.02.2015

Die Sektion Oberstdorf lädt herzlich ein zum traditionellen, alpinen Skitourenwettkampf "Gems von Kühgund" am 09./10. Mai 2015, Treffpunkt am Samstagabend an der Fiderepasshütte.

Gestartet wird in Dreiermannschaften unter dem Motto - vergletscherte Skihochtour -
Die Tourenausrüstung sollte einer Skihochtour entsprechen, mit Kletterpassagen und Spaltengefahr ist zu rechnen. Kartenmaterial, Kompass oder GPS nicht vergessen.

Am Samstagabend erwartet uns Hubert mit gutem Essen und zünftiger Musik. Im Laufe des Abends werden Informationen zum "Gems von Kühgund" bekannt gegeben. Der voraussichtliche Start zum Wettkampf ist am Sonntag Früh um ca. 8:15 Uhr.

Bei der "Gemsjagd" kommt es in erster Linie nicht auf die Schnelligkeit im Gelände an. Sondern es wird Wert gelegt auf das richtige Verhalten im Gebirge, das bei verschiedenen Aufgabenstellungen unter Beweis gestellt werden kann.
Das Mindestalter für eine Teilnahme ist 16 Jahre.

Der Anmeldeschluss ist am Freitag, 1. Mai 2015 unter info@alpenverein-oberstdorf.de
Gerne geben wir auch am Mittwoch von 18:00 Uhr - 20:00 Uhr und am Freitag von
14:30 Uhr - 18:30 Uhr unter der Telefonnummer 08322-6907 Auskunft.

Die Anmeldegebühr pro Team beträgt 30,00 Euro.

Das OK-Team Luise Imminger, Stefan Tauscher, Pirmin Singer und Wolfgang Zimmermann

Bouldernacht in Sonthofen 2015

Bouldernacht in Sonthofen

am 11.02.2015

Anna Hindelang gewinnt die Damen-Wertung

Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit viel Spaß und Motivation bei der Bouldernacht in Sonthofen dabei.
Unsere Ergebnisse können sich sehen lassen.

Völlig überraschend belegte Anna Hindelang den ersten Platz bei den Damen.

Herzliche Gratulation!!!

check your risk Workshop am 23.01.15
check your risk Workshop am 23.01.15
check your risk Workshop am 23.01.15
check your risk Workshop am 23.01.15
check your risk Workshop am 23.01.15
check your risk Workshop am 23.01.15

check your risk Workshop am 23.01.15

am 25.01.2015

Erst checken - dann fahren Ein Workshop des JDAV unter der Leitung von Baldo Pazzaglia

...da sind die Räume unsere Geschäftsstelle richtig voll geworden...
zu dem Workshop, der sich in erster Linie an Schüler und Jugendliche richtete, waren unter den 24 Teilnehmern doch auch einige Erwachsene anwesend.

Bei dem Workshop handelte es sich nicht um elementare Lawinenkunde sondern vielmehr um eine Sensibilisierung über das Abschätzen von Risiken, Generieren von Informationen und das immerwährende Thema: wieviel Risiko will ich persönlich eingehen?

Der erste Teil des Workshops fand in den Räumen der Geschäftsstelle statt. Hier hat uns Baldo zuerst einen Film gezeigt. Nach dem Film konnten wir das, zum Teil bisher Gehörte, an verschiedenen Stationen in Fragen und Übungen praktisch umsetzten. So zum Beispiel galt es die Luft anzuhalten und sich zu überlegen, was würde passieren, würden wir noch länger keine Luft bekommen usw.
Im Anschluß an diese Übungen und die Besprechung der Fragen ging es nach draußen. Hier konnten sich zwei Gruppen die Gegenstände, die in einen Freeride Rucksack gehören, wie. z. B. Schaufel und Sonde spielerisch "erarbeiten". Nachdem dann die zwei Gruppen auf Schnelligkeit ein vergrabenes VS Gerät suchen und wieder ausgraben mussten, hat eine Person der schnelleren Gruppe die Möglichkeit bekommen den Airbag eines VS-Gerätes zu "zünden".

Nachdem das Wetter dann draussen doch nicht allzuschlecht und kalt war, hatten wir alle nicht nur drinnen sondern auch draußen unseren Spaß.
Es war ein klasse Worshop, der einen wieder Mal zum Nachdenken gebracht hat und wichtige Aspekte zum Thema Einschätzen und Beurteilen von Risiken beim Off-Pist-Fahren näher gebracht hat.

Großer Dank an Baldo Pazzaglia
und der Sektion Oberstdorf
wodurch wir alle an diesem Workshop teilnehmen konnten.

LVS 18.01.2015 Stefan zeigt wie`s geht
LVS 18.01.2015 Auf dem Gipfel des Rieberger Horns
LVS 18.01.2015 Juhu, er ist wieder aufgetaucht
LVS 18.01.2015 Punktortung
LVS 18.01.2015 Sondieren 2
LVS 18.01.2015 Sondieren 1
LVS 18.01.2015 Die Suche geht los
LVS 18.01.2015 Ja wo laufen Sie denn..
LVS 18.01.2015 Großer check
LVS 18.01.2015

LVS Suche am Riedberger Horn

am 18.01.2015

Wie jede Wintersaison fand dieses Mal auch wieder unter Leitung von Stefan Tauscher am 18.01.2015 eine LVS Suche statt.

Auf Grund Schneemangels musste der erste Termin im Dezember verschoben werden.
Doch Frau Holle hat es mit uns gut gemeint und doch noch ein paar mehr Flocken über`s Allgäu verteilt, somit konnten wir zumindest auf und in einem halben Meter Schnee am Fuße des Rieberger Horns die LVS Suche üben!!
Wir trafen uns am Parkplatz Grasgehen und obwohl zu Beginn der Woche nur 5 Personen angemeldet waren, wurden wir eine stattliche Gruppe von 18 Personen.
Um die Thematik einzuleiten, zeigte uns Stefan Tauscher einen Film und im Anschluß die Auslösung eines Lawinenballes. Nach ca einer Stunde Theorie ging es dann bei herrlichstem Sonnenschein nach draußen.
Nach dem "Großen Check" der zu Beginn einer Wintersaison von allen Teilnehmern einer Skitour durchgeführt werden sollte, haben wir für die Einfachverschüttetensuche uns selbst ein Feld "durchtrampelt, in dem wir dann in Kleingruppen VS-Geräte vergraben und gesucht haben. Nachdem diese Übung einige Male durchgespielt wurde gingen wir an ein Feld, das extra für uns präpariert wurde - für eine Mehrfachverschüttung.
Stefan Tauscher hat uns hier demonstriert, wie nach der "Dreikreismethode" gesucht wird.
Und - juhu - wir haben alle "Verschütteten" gefunden.
Zum Abschluß sind noch ein paar der Gruppe auf`s Riedberger Horn gegangen und haben bei Sonnenschein die tolle Aussicht auf das Nebelmeer rundherum genossen.
Ein großer Dank von allen Teilnehmern in erster Linie an Stefan Tauscher aber auch an den Hüttenwirt der Grasgehrenhütte Herrn Ücker, der uns den Übungsraum zu Verfügung gestellt hat sowie dem Pistenraupenfahrer, der uns so ein tolles Übgunsfeld präpariert hat und der Bergwacht für das Vergraben der VS-Geräte!!!

check your risk Workshop am 23.01.15

am 22.12.2014

Wer da nicht mitmacht....... ist echt selber schuld..... ein Workshop für DAV Mitglieder

Check-your-risk – erst checken dann fahren …

… hierbei handelt es sich nicht um elementare Lawinenkunde sondern vielmehr um eine Sensibilisierung über das abschätzen von Risiken, Generieren von Informationen und das immerwährend Thema: wieviel Risiko will ich persönlich eingehen?

Für alle Schüler ab 12 Jahren, Jugendliche, junge Erwachsene oder auch ältere Erwachsene :-)
die Lust haben mehr über Lawinenlagebericht und Snowcard auf diese andere, spielerische Art und Weise zu erfahren:

Workshop check your risk am Freitag, den 23.01.2015.

Wir treffen uns um 14 Uhr in der Geschäftsstelle des DAV (Informpark – Karweidach 1 - Oberstdorf), wo euch die wichtigsten Aspekte zum Thema Einschätzen und Beurteilen von Risiken beim Off-Pist-Fahren im Film, Präsentation und Stationsbetrieb nähergebracht werden. Danach geht es dann raus, wo diese Aspekte spielerisch noch vertieft werden.

Da wir wissen müssten wie viele Leute dran teilnehmen, meldet euch bitte bis 08.01.15 per Mail unter info@alpenverein-oberstdorf.de oder ruft zu den Öfnungszeiten unter 08322/6907 bei uns in der Geschäftsstelle an.

Schneck Ostwand

Vortrag über die Schneck Ostwand

am 11.12.2014

Präsentation „Mythos Schneck Ostwand“ von Max Zellhuber & „Die vergessene Wand“ ein Film von Jürgen Schafroth am Freitag, 09. Januar 2015 im OBERSTDORFHAUS um 19:30 Uhr

Gezeigt wird die Historie der Erstbegeher, der Wiederholer und der Süchtigen des Allgäuer Extremklassikers.

Das Wandbuch aus der legendären SCHNECK OSTWAND wurde Seite für Seite fotografiert. Die Auswertung ergab, dass über 1.700 Personen diese Wand von 1922 bis Juni 2014 durchkletterten. Ihren Charme hat sie dadurch nicht verloren.

Die Erstbesteiger und Wiederholer werden näher in ihrem Umfeld beleuchtet. Viele historische Begebenheiten wurden dadurch sichtbar, die uns heute in Erstaunen versetzen.
Zutage kamen interessante Dokumente wie Bergführerbücher, Tourenberichte, Bilder. Auch gute Gespräche noch lebender Zeitzeugen waren für eine Dokumentation sehr aufschlussreich.
Auch wenn die SCHNECK OSTWAND heute gegenüber früher technisch gut abgesichert ist, ist sie doch aufgrund ihres durchgängigen VI. Schwierigkeitsgrades nicht zu unterschätzen. Gut ist zu erahnen, welcher Mut und welche Kletterfähigkeiten früher vorhanden gewesen sein müssen, um diese Schwierigkeiten mit der damaligen Ausrüstung zu meistern.
Wie alle großen Alpenwände erfuhr auch die SCHNECK OSTWAND den Wandel der Zeit. Es blieb nicht nur bei der Route der Erstbegeher! Winterbegehungen fanden statt, Alleingänger wagten sich erfolgreich in die Wand, nicht selten vorher noch Rädlergrat oder Himmelhorn Südwand „mitzunehmen“. Auch die Damenwelt interessierte sich stark für die Klassikerwand, zuerst mit erfahrenen Herren, dann aber auch in selbständigen Damen-Seilschaften.

Der Vortrag ist frei - es wird um eine Spende für die Förderung unserer Jugend gebeten.

Manfred Häußler erläutert den Tourenplan
Seniorenteilnehmer vor dem Rindalphorn
Manfred Häußler erläutert den Tourenplan

"Seniorentour" am 24.06.2015 zum Hochgrat und Rindalphorn

7Uhr: Treffpunkt am Bahnhof in Oberstdorf, 23 Teilnehmer in guter Stimmung, nach dem Wetterbericht wird es ein trockener Tag mit Wolken und Sonne, kaltem Wind, also bestens zum Laufen.

Wir fahren mit 6 Privatautos (von Max bestens organisiert) ins Gunzesrieder Tal zur Scheidwangalpe (1315m). Um 8 Uhr sind wir abmarschbereit, nachdem uns Manfred Häußler (unser Tourenleiter) begrüßt und uns seine Marschroute erklärt. Es hören uns auch neugierige Schumpen zu, im Tal und an den Hängen glöckelte viel Jungvieh. Der Aufstieg führt uns an Nagelfluhgumpen und weiten Weidehängen hinauf zur Brunnenauschart, (1626m), dann über den Grat ,voller Blumen (von narzissesnblütigem Windröschen, Astern bis zum Tragant, Troller, Storchenschnabel, saftigem Gras) zum Rindalphorn (1821m). Wir schaffen die 550 hm in 2 Stunden und rasten auf engem Raum mit begeisterndem Rundblick in die Allgäuer Hochberge in Wolkentürmen. Um 10:30 geht’s wieder hinab zur Brunnenauscharte und hinauf zum Hochgrat (1834m). Hier nimmt uns der Tiefblick nach Oberstaufen und zum Bodensee gefangen. 200 hm unter uns winkt das Staufner Haus, unser Einkehrziel. In der urigen AV-Hütte versorgen uns 3 charmante , “jünge Föhla“ („Isr Männer wäret am liabschte allui ingkehrt!“) mit geschmackigem Essen. Gestärkt ziehen wir langsam wieder hinauf zum Bergrestaurant Hochgratbahn, von wo unser Abstieg über die Obere Schelchenwangalpe-schon voller Jungvieh- zur Scheidwangalpe führt. Glücklich, erfüllt, manchmal mit einem erleichterndem Seufzer (auch die Senioren werden älter) trennen wir uns in Heimfahrer und Nochmaleinkehrer (ins Gerstebrändele). Manfred, es war eine super Seniorentour, auf angenehmen Wegen, Trinkpausen, „Wia hosch es?“ netten Einkehrschwüngen.! Danke Dir für deine Umsichtigkeit und Ruhe. Sibylle Heinze

Klettersteige am Gardasee4
Klettersteige am Gardasee3
Klettersteige am Gardasee2
Klettersteig-Wochenende am Gardasee1

Herbstliche Klettersteige am Gardasse 17. - 20.09.15

Geplant war eine Klettersteig-Tour in der Brenta. Fünf Interessierte hatten sich auch dafür angemeldet - wenn da nicht das Wetter immer wäre....und das sollte laut Wettervorhersage sehr unbeständig und regnerisch werden. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für Klettersteige in der Brenta. Also musste Plan B her- der Gardasee:-))

Wolfgang, der sich - praktischerweise - bis zwei Tage vor seiner Tour noch in Peru aufhielt, schlug den Gardasee als Alternative vor, was auch so angenommen wurde. Jetzt musste erstmal noch so kurzfristig eine Unterkunft für 6 Personen gefunden werden. Alles andere als einfach um diese beliebte Jahreszeit und auch die Kommunikation mit Wolfgang war ja unter diesen Umständen nicht unbedingt perfekt... Alles hätte geklappt, und dann die Absage von zwei Teilnehmern. Na super! Als ob wir´s geahnt hätten, hatten wir erstmal nur zwei Doppelzimmer gebucht. Und dann wurde auch noch ein hochmotivierter, voll Vorfreude steckender Thomas krank. Plötzlich waren wir nur noch zu dritt und die Tour schien fast zu scheitern. Aber Gott sei Dank entschied sich Wolfgang für die Fahrt!!!! Am Donnerstag früh morgens ging es los. Im Gegensatz zu Wolfgang waren Jan und ich noch nie am Gardasee und so waren wir beide absolut gespannt, was uns denn da erwarten würde.
Während der Hinfahrt bei Föhnsturm hofften inständig, dass wir mit der Entscheidung Gardasee richtig liegen. Etwa eine Stunde nördlich vom Gardasee steuerten wir voller Erwartung und Freude den ersten Klettersteig in Burrone Giovanelli an. Tja, und da war es, das unbeständige Wetter. Gerade am Parkplatz angekommen überraschte uns ein Gewitter mit heftigem Regen. Wieder mal musste Plan B her. Für Wolfgang kein Problem. Wir steuerten dann die Rio Sallagoni Schlucht bei Dro an. Es war ein herrlicher Steig, die Vegetation, die kühle, feuchte Luft, die abwechslungsreichen Tritte, Seilbrücken und Wege, immer wieder ganz neue Blicke und Lichteinfälle...
Wir trafen wir am späten Nachmittag in unserem Hotel ein. Positiv überrascht. Italienischer Standard halt, aber in Ordnung. Und das Essen: absolute Spitze!!! Kreativ, lecker, ausreichend, Italienisch vom Feinsten....
Ein heftiges Gewitter am ersten Abend ließ uns schnell in unsere Zimmer verkriechen. Tag 2. Die Ferratarunde am nächsten Tag, die über vier Klettersteige, Via Ferrata Susati, Via Ferrata Foletti, Sentiero die Camminamenti auf zwei Gipfel führte, die durch einen schönen Grat miteinander verbunden sind. Ziel war nach dem Cima Capi, der Cima Rocca (1090m) mit herrlicher Aussicht auf Riva und den See. Sehr beeindruckt haben uns auch die Höhlen, Mauern, Verteidigungswände und Stellungen aus dem ersten Weltkrieg. Man mochte sich gar nicht vorstellen, was wohl damals hier alles passiert ist und was die Menschen hier erleben mussten.Bei mittlerweile sommerlichem Wetter gab es erfrischendes Bad im Gardasse und zum Tagesausklang einen gemütlichen Besuch in einer Bar.
Tag 3. Heute stand ein noch längerer Steig bevor. Der Klettersteig Via dell Amicizia. Weg der Freundschaft. Bei diesem Steig war weniger das Klettern und Steigen im Vordergrund, sondern ein fast nicht enden wollender Weg bis zu den ersten Leiterpassagen. Die ellenlangen und steilen Leiterstellen beeindruckten und faszinierten uns schon sehr. Diese Tour war deshalb auch so genial schön, weil sie direkt von Riva aus startete und uns der Blick auf den See den ganzen Tag begleitete. Auf dem Rückweg kamen wir noch an der Kapelle St. Barbara vorbei und hielten dort kurz inne, sowie auch bei einer Bastion aus dem ersten Weltkrieg, die wir besichtigten.
Unten angekommen gab es abermals ein Bad im Gardasees. Frisch und voll neuem Schwung entschlossen wir uns noch nach Arco zu fahren, um dort einen gemütlichen Cappuccino zu trinken. Im Hotel genossen wir unser leckeres Abendessen und begossen unseren letzten Abend mit einem Fläschchen Rotwein auf dem Zimmer.
Tag 4. Auch auf dem Nachhauseweg stand noch ein kurzer, aber knackiger Klettersteig auf dem Programm. Der Via attrezzata Monte Albano bei Mori. Dieser Klettersteig, der sehr gut saniert wurde, hat mich total begeistert. An einer Felswand entlang, steil, manchmal ganz leicht überhängend senkrecht die Wände hoch zu steigen und dann nur Luft unter den Füßen zu spüren. Das war ein tolles Gefühl. Kraftraubend und gleichzeitig atemberaubend....
Und ob das nicht schon Höhepunkte genug an diesen paar Tagen waren, führte uns der Zufall vor der Heimreise noch in eine schon von außen sehr ansprechende Gelateria mit dem genialsten, leckersten, fruchtigsten, nussigsten, schokoladigsten Eis we ever eat..... Ab diesem Zeitpunkt waren wir uns noch einiger als vorher: wir waren garantiert nicht das letzte Mal hier am Gardasee und diese Eisdiele gehört ab sofort zum Pflichtprogramm!
Danke Wolfgang für diese tollen Tage!